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Die richtige Dosis bestimmen
Von der Idee zum Medikament
  1. 1 Eine Idee nimmt Gestalt an
  2. 2 Tausende Tests sind nötig
  3. 3 Die richtige Dosis bestimmen
  4. 4 Die Kunst der optimalen Form
  5. 5 Was der Körper mit dem Wirkstoff macht
  6. 6 Die Zulassung wird beantragt

Die richtige Dosis bestimmen

Pharmaforscher sind daran gewöhnt, jahrelang an einem Projekt zu arbeiten. Denn ein ursprünglicher Wirkstoffkandidat wird Zug um Zug über einen langen Zeitraum so verändert, dass er immer besser den gestellten Anforderungen zur Behandlung beispielsweise von Krebs, Alzheimer oder AIDS entspricht. Ein besonders kritischer Punkt ist dabei das Abschätzen der richtigen Dosis. Dafür durchläuft jeder Wirkstoff umfangreiche pharmakologische sowie toxikologische Prüfungen.

Beispiel Toxikologie: Die Substanz wird zunächst nur einmal einer Gruppe von Tieren verabreicht, später mehrmals. Zuerst werden die Tiere täglich über einen kurzen Zeitraum (2 bis 4 Wochen) behandelt, dann über einen längeren Zeitraum bis hin zu zwölf Monaten – immer abhängig davon, wie lange das später gewünschte Medikament beim Patienten eingesetzt werden soll. Dabei untersucht der Toxikologe zum Beispiel Blutdruck, Herzfrequenz, Blutbild sowie die Funktion des Magen-Darm-Trakts oder auch des zentralen Nervensystems. Über die Korrelation mit ausgewerteten Plasmaspiegeln – dieser gibt an, wie hoch die im Blutplasma messbare Konzentration einer fremden Substanz ist – der Prüfsubstanz finden Toxikologen die höchste noch verträgliche Exposition im Körper.

Abbott handelt stets verantwortlich

Auch wenn der so ermittelte Wert oft von Tierart zu Tierart variiert, liefern die Tierversuche doch wertvolle Informationen für erste Humanversuche. Im weiteren Verlauf untersuchen die Wissenschaftler auch, ob die Substanz das Erbgut verändert oder krebsauslösend wirkt.

Als forschendes Gesundheitsunternehmen ist sich Abbott Deutschland der Verantwortung gegenüber jeglichem Lebewesen bewusst. Aus diesem Grund verzichten wir, wo immer es möglich ist, auf Tierversuche und ersetzen sie durch alternative Methoden wie zum Beispiel Zellkulturen oder Gewebeschnitte.

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