Abbott-Personalchef Manfred Koch
»Wir stellen jährlich rund 200 Mitarbeiter ein.«
Abbott-Personalchef Manfred Koch ist davon überzeugt, dass es nicht reicht, eine Stelle anzubieten und dann abzuwarten. „Wer die besten Bewerber will, muss auch als Arbeitgeber zu den Besten gehören“, sagt er im Interview. Die erneute Auszeichnung als Top-Arbeitgeber in Deutschland 2009 zeige, dass Abbott gute Arbeitgeberleistungen, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten bietet.
Was macht Abbott attraktiv?
Vor allem bringen wir unseren Mitarbeitern eine hohe Wertschätzung entgegen – und das gilt für alle Bereiche. Wir schaffen im Unternehmen ein Umfeld, in dem sich Mitarbeiter wohlfühlen und sich daher auch intensiv für den gemeinsamen Erfolg einsetzen. Die erneute Auszeichnung als Top-Arbeitgeber in Deutschland 2009 belegt sehr genau, dass Abbott gute Arbeitgeberleistungen, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten bietet.
Wie überzeugen Sie Nachwuchskräfte, bei Ihnen anzufangen?
Ganz einfach. Wer an Erfolgsgeschichten für den Gesundheitsmarkt mitwirken möchte, sollte sich bei uns bewerben. Unseren Anspruch Pionier in diesem Markt zu sein, setzen wir konsequent um. So arbeiten zum Beispiel mehr als 800 Mitarbeiter allein in der Forschung und Entwicklung. Das ist ziemlich einmalig in Deutschland.
Ist das auch für gestandene Manager und Forscher ein Argument?
Ich finde schon. Gute Arbeitsbedingungen, die Ressourcen und Möglichkeiten eines weltweit tätigen Gesundheitsunternehmens – das sind nicht nur für talentierte Hochschulabsolventen wichtige Punkte bei der Wahl ihres Arbeitgebers. So etwas spricht sich herum. Abbott ist 2009 erneut als einer der besten Arbeitgeber für Wissenschaftler ausgezeichnet und auf Platz 6 der Liste „Best Places to Work in Industry” des renommierten Wissenschaftsmagazin „The Scientist“ gewählt worden. Dass wir richtig liegen, bescheinigt uns auch die Fluktuationsrate unserer Mitarbeiter. Diese ist mit 2-3 Prozent pro Jahr in Deutschland ausgesprochen niedrig.
War die umfassende Forschung und Entwicklung auch ein Grund für Sie, bei Abbott einzusteigen?
Dass ein Unternehmen so beharrlich den Fortschritt vorantreibt und sich damit kontinuierlich dem Wohl von Menschen widmet, hat mich fasziniert. Zumal dieses nicht nur in einem Marktgebiet erfolgt, sondern – aufgrund der breiten Aufstellung von Abbott – gleich auf mehreren Gebieten wie zum Beispiel Pharma, der Medizintechnik oder der Diagnostik. Die damit verbundene Dynamik und Diversität gilt natürlich auch für den Personalbereich und macht meine Aufgabe zusätzlich attraktiv.
Gibt es eine typische Abbott-Karriere?
Es gibt kein Patentrezept für eine erfolgreiche Karriere bei Abbott. So vielfältig wie die Geschäftsbereiche und Funktionen, so vielfältig sind auch die Karrieren. Es bestehen jedoch fünf wichtige Voraussetzungen: Kompetenz, Flexibilität, Offenheit, Initiative und Ergebnisorientierung. Wenn dann noch Mobilität dazukommt, kann die Karriere sogar international sein.
Wie viele neue Mitarbeiter suchen Sie pro Jahr?
Wir stellen jährlich rund 200 Mitarbeiter ein. Dabei kann es aufgrund der Vielzahl der Abbott-Aktivitäten keinen einzelnen Schwerpunkt geben. Sicherlich suchen wir viele Akademiker der naturwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Fachrichtungen sowie Mediziner.
Wer rekrutiert die Talente?
Rund 40 Führungskräfte, die gemeinsam mit den Kollegen aus Human Resources für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich die besten Kandidaten auswählen.
Wie lange dauert der Auswahlprozess?
Ginge es ausschließlich nach uns, wäre er sehr kurz. Denn es ist unser Ziel, Vakanzen möglichst schnell zu besetzen. Aus diesem Grund haben wir ein hocheffizientes Bewerbermanagement-System geschaffen. Wie schnell die Stelle dann tatsächlich besetzt wird, hängt beispielsweise auch von der Kündigungsfrist des Bewerbers ab.

