Herzinsuffizienz
Gerne informieren wir Sie über Herzinsuffizienz. Lesen Sie häufige Fragen und Antworten.
Herzinsuffizienz – was ist das?
Die Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der aufgrund einer verminderten Pumpfunktion des Herzens das Blut nicht mehr rasch genug zirkuliert. Dadurch erreicht eine zu geringe Menge sauerstoffreichen Bluts die Organe. In der Folge fühlen sich die Betroffenen oft erschöpft oder leiden auch nach nur leichter körperlicher Anstrengung unter Atemnot.
Was sind Ursachen der Krankheit?
Auslöser sind lang anhaltende Bluthochdruck-Episoden, Herzrhythmusstörungen, zurückliegende – bisweilen unbemerkt verlaufene – Infarkte sowie eine Schwächung des Herzmuskels durch Infektionen oder toxische Substanzen.
Wie verläuft Herzinsuffizienz?
Es ist in der Regel eine chronische und progressive Erkrankung. Das bedeutet, dass sich die Pumpfunktion des Herzens über Jahre hinweg stetig verschlechtert. Wird die Herzinsuffizienz in einem sehr frühen Stadium erkannt, bestehen allerdings gute Chancen, das Fortschreiten durch therapeutische Maßnahmen weitgehend zu verhindern.
Wie kann Herzinsuffizienz frühzeitig erkannt werden?
Besteht eine Herzinsuffizienz, gibt der Herzmuskel als Reaktion auf seine anhaltende Überlastung ein Hormon in die Blutbahn ab: Das B-Typ-natriuretische Peptid, abgekürzt BNP. Es reguliert die Blutmenge und den Widerstand der Blutgefäße so, dass der Herzmuskel möglichst geschont und dabei eine ausreichende Zirkulation aufrechterhalten wird. Zahlreiche klinische Studien haben gezeigt, dass die BNP-Konzentration im Blut genaue Rückschlüsse auf den Schweregrad der Herzinsuffizienz zulässt. Auch bereits in frühen Phasen der Erkrankung, in denen viele Betroffene noch keine körperlichen Beschwerden verspüren, ist der BNP-Wert meistens auffällig erhöht.
Wie werden BNP-Spiegel gemessen?
Sie lassen sich präzise mit automatisierten Bluttests ermitteln; eine geringe Blutmenge reicht schon aus.

