Bei Abbott entwickeln wir geschlechtsspezifische molekulardiagnostische Verfahren
Viele Anwendungsbereiche
Mit Molekularer Diagnostik lassen sich vielfältige Infektionen belegen: HIV, Herpes- und Hepatitis-Viren sowie Geschlechtskrankheiten lassen sich nachweisen bzw. zur Kontrolle des Therapieverlaufes mengenmäßig bestimmen. Das ist besonders wichtig zur frühzeitigen Erkennung von Resistenzen gegen Antibiotikatherapien. Auch für die prä- und postnatale Medizin – die sich der Diagnostik bei ungeborenen Kindern widmet – ist die Bedeutung molekularer Methoden hoch: Mit den Testverfahren lassen sich genetische Störungen wie das Down-Syndrom schon vor der Geburt erkennen oder ausschließen. Molekulare Untersuchungen sind heute zudem feste Bestandteile der Krebsvorsorge und -behandlung: Ärzte erhalten wesentliche Informationen über Eigenschaften von Tumoren.
Mehr Sicherheit für Frauen dank molekularer Diagnostik
Vorsorge Gebärmutterhalskrebs
Durchschnittlich einmal im Leben steckt sich eine Frau beim Geschlechtsverkehr mit Humanen Papillomviren (HPV) an. Die Infektion verläuft meist harmlos, bleibt unentdeckt und ist ohne Folgen, solange das Immunsystem intakt ist. Mit zunehmendem Alter und höherer Anfälligkeit steigt das Risiko, zu den 6.200 Frauen zu gehören, die jährlich in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs erkranken: Dann nämlich, wenn das Virus im Körper überlebt und über Jahre nachweisbar ist.
Von Bedeutung sind dabei ausschließlich die so genannten Hochrisiko-HPV-Typen, die für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Unter ihnen gelten HPV 16 und HPV 18 als besonders aggressiv. Abbott Molecular hat einen HPV-Test entwickelt, der alle wichtigen Hochrisiko-Typen der Humanen Papillomviren erkennt. Gleichzeitig gibt er gesondert an, wenn das HPV 16 oder
das HPV 18 vorliegt. Wenn Sie mehr wissen wollen, wenden sich bitte an Ihren Gynäkologen und besprechen eine mögliche HPV-Diagnostik.
Vorsorge Fehlgeburt
Die Chlamydien-Infektion gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Je nach Altersgruppe sind bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis infiziert. Es trifft vor allem junge Frauen und Männer. Die Erkrankung bleibt oft unentdeckt, weil in der Regel keine oder nur leichte Beschwerden auftreten. Unbehandelt kann eine Chlamydien-Infektion jedoch schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben: Dazu gehören Früh- und Fehlgeburten, vorzeitiger Blasensprung oder Unfruchtbarkeit.
Dabei ist das Problem nicht die Behandlung, sondern die rechtzeitigen Entdeckung der Erreger. Abbott Molecular bietet einen sehr genauen Chlamydien-Nachweis aus Abstrich-Material oder – noch einfacher – direkt aus Urinproben. Einmal identifiziert kann die Infektion relativ einfach mit Antibiotika behandelt werden. Wichtig zu wissen: In Deutschland wird bei Frauen unter 25 Jahren eine jährliche Chlamydien-Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

