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Fettstoffwechselstörungen – Wegbereiter für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Abbott - Therapiegebiet Fettstoffwechselstörungen
Für die Therapie von Fettstoffwechselstörungen stellt Abbott zwei Präparate bereit: sowohl ein Fenofibrat als auch Omega-3-Säuren-Ethylester, also hochdosierte, hochgereinigte Omega-3-Fettsäuren. Beide Präparate sorgen dafür, erhöhte Triglyzeridspiegel zu senken und neben einer fettarmen Diät und gesteigerter körperlicher Aktivität die Blutfette zu normalisieren. Beide Präparate sind verschreibungspflichtig.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.feno.de

Fettstoffwechselstörungen – Wegbereiter für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Fette sind für Menschen lebensnotwendig. Sie liefern Energie, sind Bestandteil von Zellmembranen und schützen Organe wie Niere oder Nervengewebe. Die beiden wichtigsten Blutfette sind Cholesterin und die Tri-
glyzeride. Sind sie erhöht, spricht man von Fettstoffwechselstörungen. Rund ein Drittel der Bevölkerung ist davon betroffen. Das kann gefährliche Folgen haben, denn auf lange Sicht können durch erhöhte Blutfette Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten.

Mehrere Vorgänge im menschlichen Körper sind am Fettstoffwechsel beteiligt. So werden Fette aus der Nahrung über den Darm aufgenommen oder aber in Leber und Darm selbst hergestellt. Über das Blut werden sie zu anderen Geweben transportiert, dort aufgenommen und verwertet. Nicht benötigte Fette werden - ebenfalls über das Blut - zurück zur Leber gebracht, um- oder abgebaut und schließlich ausgeschieden. Hakt es irgendwo, können die Blutfettspiegel ansteigen. Überschüssige Lipide, so der Fachausdruck für Fette, können sich an den Innenwänden der Blutgefäße ablagern. Weil das Blut nicht mehr ungehindert fließt, werden die Organe unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dieser Vorgang wird Arteriosklerose, auch Arterienverkalkung genannt. Durchblutungsstörungen am Herzen (koronare Herzkrankheit, KHK), in den Beinen und Armen (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK), in den Halsschlagadern oder den Nierengefäßen können die Folge sein.

Ursachen

In der Regel sind erhöhte Blutfettwerte Folge einer über Jahre hinweg ungesunden und zu fettreichen Ernährung sowie mangelnder Bewegung. Ein nicht funktionierender Fettstoffwechsel kann aber auch erblich sein. Im Grunde genommen besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Aufnahme der Fette aus der Nahrung, der körpereigenen Produktion und dem Verbrauch der Fette.

Cholesterin ist das wichtigste Blutfett. Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, wird es von Trägern aus Eiweiß durch den Körper transportiert. LDL-Partikel („low density lipoproteins“, Lipoproteine mit geringer Dichte) bringen das Cholesterin zu den Organen. Bei einem Überschuss von LDL im Blut können die Körperzellen kein Cholesterin mehr aufnehmen, und es lagert sich in den Gefäßwänden ab. Daher wird LDL auch als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet. HDL-Partikel („high density lipoproteins“, Lipoproteine mit hoher Dichte) transportieren das Cholesterin wieder ab und bringen es zur Leber. Dadurch hat HDL eine schützende Funktion und wird „gutes“ Cholesterin genannt. Neben Cholesterin spielen Triglyzeride eine wichtige Rolle. Sie bestehen aus Glyzerin und gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Auch Tri-
glyzeride müssen an Trägerproteine gebunden werden, um sie im Körper transportieren zu können. Wie bei Personen mit erhöhten LDL-Spiegeln wurden bei erhöhten Triglyzeriden häufiger Herzinfarkte beobachtet. Aber auch bei Personen mit normalem LDL, dafür aber erhöhten Triglyzeriden und niedrigem HDL ist dies zu beobachten. Bei Diabetikern liegt diese Konstellation häufig vor.

Krankheitsbild

Diagnose

Therapie

 

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