- Home
- Unternehmen
-
Mensch & Gesundheit
-
Therapiebereiche
- Bauchspeicheldrüse
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Fehlsichtigkeit
- Feigwarzen
- Fettstoffwechselstörungen
- Gefäßtherapie
- Grauer Star
- Grippeschutzimpfung
- Herzinfarkt
- HIV/AIDS
- Jugend-Rheuma
- Medizinische Ernährung
- Morbus Bechterew
- Morbus Crohn
- Nierenerkrankung
- Plaque-Psoriasis
- Psoriasis-Arthritis
- Regelblutungsstörungen
- Reizdarm
- Rheumatoide Arthritis
- RS-Virusinfektion
- Scheideninfektionen
- Schwindel
- Testosteronmangel
- Verstopfung
- Vitaminmangel
- Vollnarkose
- Wechseljahre
- Diagnostik
-
Therapiebereiche
- Forschung & Entwicklung
- Karriere
- Presse
Gefäßtherapie: Leben retten
Gefäßkrankheiten gehören zu den Volkskrankheiten in Industrieländern. Stress, hoher Blutdruck, fettreiches Essen oder Bewegungsmangel führen zu einer Verkalkung von Arterien. Die möglichen Folgen: Thrombose, Schaufensterkrankheit, Angina Pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlicher Herztod. Die Prävention und Behandlung verengter oder verschlossener Arterien kann daher die Lebensqualität der Patienten erhöhen und vielfach Leben retten.
Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland geht auf eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Da die Lebenserwartung steigt und immer mehr Menschen chronische Herzleiden haben, dürften die Zahlen künftig weiter ansteigen. Mittlerweile leiden zunehmend auch jüngere Menschen unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Übergewicht, Rauchen, erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes sind einige Gründe dafür. Die Diagnose sowie die Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen sind durch intensive Forschung in den vergangenen Jahren erheblich optimiert worden. Innovative Katheter- und Stentsysteme, die beispielsweise Herzkranzgefäße aufdehnen und einen erneuten Verschluss verhindern, bieten heute effektive Therapiemöglichkeiten.
Was sind Gefäßkrankheiten?
Unter dem Begriff Gefäßkrankheiten werden alle Erkrankungen zusammengefasst, die die Arterien, Venen und Lymphgefäße betreffen. Sie gehören zu den Krankheiten, die in der industrialisierten Welt am häufigsten auftreten.
Was ist Gefäßtherapie?
Gefäßtherapie umfasst alle Instrumente, die zur Behandlung von kardiovaskulären, endovaskulären und neurovaskulären Krankheiten verwendet werden. Typische Instrumente für die Gefäßtherapie sind Stentsysteme oder Ballonkatheter, mit denen sich Gefäßverengungen wieder öffnen lassen (siehe auch "Was sind Bypass und Angioplastie?"). Vascular bedeutet in der Medizin im Übrigen „gefäßbedingt“.
Was genau ist Arteriosklerose?
Durch Ablagerung von Fett, Kalk und Bestandteilen von Bindegewebe an den Gefäßinnenwänden verengen sich die Arterien und es kann zu massiven Durchblutungsstörungen kommen. Verkalkte Arterien finden sich beispielsweise bei Herzkranzgefäßen, Hirnarterien, Becken- und Beinarterien sowie an der Bauchschlagader. Häufige und schwerwiegende Folgen von Arteriosklerose sind Schlaganfall, Herzinfarkt, die Erweiterung der Bauchschlagader sowie die arterielle Verschlusskrankheit der Beine.
Welche Symptome zeigen Gefäßkrankheiten?
Ein klassisches Symptom bei verengten Blutgefäßen des Herzens ist die Angina pectoris. Sie geht mit Brustschmerzen sowie Luftnot einher. Die Schmerzen sind stechend sowie brennend und werden häufig von Angstgefühlen begleitet. Sie können in den linken Arm, in den Schulter- und Halsbereich sowie den Oberbauch ausstrahlen. Plötzliche, ausstrahlende Brustschmerzen gelten als Warnung und sollten unbedingt vom Arzt untersucht werden.
Sind die Blutgefäße in den Beinen verengt, so kann es zu Schmerzen kommen, wenn man die Beine belastet, also läuft. Erst durch Stehenbleiben und Ausruhen gehen die Schmerzen weg.
Verengungen in den Halsschlagadern können zum Beispiel zu Schlaganfällen führen, mit Symptomen wie Seh- und Sprachstörungen, Lähmungen und Verwirrungszuständen.
Welche Therapien sind bei Arterienverkalkung möglich?
Arteriosklerose lässt sich vielseitig therapieren. Die Umstellung der Ernährung, viel Bewegung und die medikamentöse Behandlung sind konservative Methoden. Zu den operativen Maßnahmen für eine bessere Durchblutung zählen Bypass-Operation sowie die Angioplastie.
Was sind Bypass und Angioplastie?
Beim Bypass werden die verengten Gefäße künstlich, in der Regel mit körpereigenen Gefäßen überbrückt. Bei der Angioplastie öffnen Ärzte verengte oder verschlossen Blutgefäße wieder. Dabei wird ein dünner Kunststoffschlauch (Ballonkatheter) durch die Arterie geführt, an der verengten Stelle aufgeblasen, die Verengung gedehnt und der Blutstrom so wieder möglich gemacht. Nach Angioplastien werden oft Stents eingebracht, um die aufgedehnten Gefäße offen zu halten.
Welche innovativen Koronarstents gibt es?
Stents gleichen Miniaturröhrchen. Neben den stützenden Implantaten helfen Patienten heute Koronarstents, die ein Medikament (Drug eluting Stents/DES) freisetzen und so den erneuten Gefäßverschluss zusätzlich verhindern. Abbott entwickelt derzeit auch ein bioresorbierbares System. Dieses System soll nur solange das Gefäß abzustützen, wie das klinisch notwendig ist. Danach löst sich das System im Körper des Patienten auf und erlaubt wieder eine freie physiologische Beweglichkeit.

