Abbott-Therapiegebiet Grippeschutzimpfung
Die wichtigste und wirksamste vorbeugende Maßnahme gegen die Grippe ist die Impfung. Impfstoffe gegen Influenza haben eine Besonderheit: Ihre Zusammensetzung muss jedes Jahr an die sich verändernden Viren angepasst werden. Bei Abbott sorgen wir seit mehr als 60 Jahren dafür, jährlich einen maßgeschneiderten Grippeimpfstoff zu produzieren, damit sich Menschen bestmöglich schützen können.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.impfpulse.de.
Grippe: die unterschätzte Erkrankung
In den Herbst- und Wintermonaten sehen Sie ständig niesende und hustende Menschen. „Ich habe eine Grippe!“, lautet die häufigste Erklärung. Aber Achtung: oft wird eine harmlose Erkältung fälschlicherweise als „Grippe“ bezeichnet! Die echte Virusgrippe ist nicht harmlos, sondern eine ernsthafte Atemwegsinfektion. Und die umgangssprachliche Verwechslung mit einem banalen Infekt führt dazu, dass die Influenza, so der medizinische Fachbegriff, deutlich unterschätzt wird. Einen wirksamen Schutz gegen die Grippe bietet die Impfung. Weil Influenzaviren überaus wandlungsfähig sind, empfiehlt sich eine jährliche Impfung. Sie sollte rechtzeitig vor der Grippesaison durchgeführt werden, idealerweise in den Monaten September bis November.
Grippewellen können schwächer oder stärker ausfallen. Ein Winter ohne Influenzaepidemie ist allerdings höchst unwahrscheinlich. Man schätzt, dass sich jedes Jahr weltweit fünf bis 15 Prozent der Bevölkerung anstecken. Jüngere und gesunde Menschen erholen sich in der Regel von einer Grippe innerhalb von ein bis zwei Wochen, ohne dass Folgen zurückbleiben. Senioren, chronisch Kranke, Personen mit geschwächtem Immunsystem und auch Schwangere sind aber durch Komplikationen häufig gefährdet. Diese können zu schweren Krankheitsverläufen, Krankenhauseinweisungen und sogar zum Tod führen. So sterben in Deutschland jedes Jahr bis zu 15.000 Menschen durch die Virusgrippe.
Krankheitsbild
Während einer Influenzaepidemie ist es schwer, sich von den Viren fernzuhalten. Meist werden sie von Grippeinfizierten durch Husten, Niesen oder beim Sprechen in winzigen Tröpfchen in die Luft abgegeben und von anderen Personen eingeatmet. Die Viren können aber auch über Gegenstände wie Türgriffe oder einfach durch Händeschütteln übertragen werden. Das Tückische ist, dass einige Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen vergeht. In dieser Zeit, Inkubationszeit genannt, kann die infizierte Person unbemerkt und ungewollt Grippeviren verbreiten und andere Menschen anstecken.
Die typischen Symptome der Grippe zeigen sich dann ganz plötzlich: Fieber mit Temperaturen über 38,5°C, trockener Reizhusten und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Muskel- und Kopfschmerzen. In der Regel ist die Grippe zwar in sieben bis 14 Tagen besiegt, doch immer wieder klagen Patienten noch Wochen danach über körperliche Schwäche und schlechte Belastbarkeit. Gefährlich kann die Grippe für ältere Menschen, chronisch Kranke, Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Schwangere werden. Schwere Krankheitsverläufe sind hier häufiger. Influenzaviren können den Körper derart unter Druck setzen, dass er nicht mehr adäquat gegen andere Krankheitserreger wie Bakterien vorgehen kann. So kommt es nicht selten zu sogenannten Sekundärinfektionen wie einer Lungenentzündung.
Vorbeugung
Die wichtigste und wirksamste vorbeugende Maßnahme gegen eine Infektion ist die Grippeschutzimpfung. Durch die Impfung bildet das menschliche Immunsystem Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper. Diese gehen gezielt gegen die eindringenden Viren vor. Influenzaviren sind allerdings äußerst wandlungsfähig und können sich von Jahr zu Jahr verändern. Dementsprechend müssen die Grippeimpfstoffe jährlich angepasst und die Impfung jährlich durchgeführt werden – am besten vor der Grippesaison, also in den Monaten September bis November. Da sich der Impfschutz relativ schnell innerhalb von zwei bis drei Wochen aufbaut, kann auch eine spätere Impfung durchaus noch Sinn machen.
Warum sollten Sie sich impfen lassen? Die Ansteckungsgefahr für die echte Grippe ist groß. Aber nicht nur Sie selbst können sich mit der Grippe anstecken. Vielmehr können Sie das Virus auch an andere Menschen weitergeben. Unter Umständen sind das Personen, für die eine Infektion gefährlich werden kann. Die Grippeschutzimpfung ist die wirksamste vorbeugende Maßnahme gegen eine Infektion. Sie können sich selbst und Ihr Umfeld vor einer Grippeinfektion schützen. Gerade wenn Sie zu einer der empfohlenen Personengruppen gehören.
Risikogruppen
Wie bereits beschrieben, gehören ältere Menschen, chronisch Kranke, Personen mit geschwächtem Immunsystem und Schwangere zu den Personengruppen, für die eine Grippe gefährlich werden kann. Daher empfiehlt die STIKO, die Ständige Impfkommission für Deutschland, besonders diesen Personengruppen, sich jährlich gegen die Grippe impfen zu lassen. Aber auch anderen wird die Impfung empfohlen, z. B. denen, die aus beruflichen Gründen häufig Kontakt zu anderen Menschen haben.
In folgender Liste finden Sie alle Personen, für die die jährliche Grippeschutzimpfung empfohlen wird:
- Personen über 60 Jahre
- Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat (sind Sie schwanger und leiden an einer der unten genannten Grunderkrankungen, empfiehlt die STIKO die Impfung auch bereits im 1. Schwangerschaftsdrittel)
- Personen, die unabhängig vom Alter an einer Grunderkrankung leiden wie z.B.
- einer chronischen Atemwegserkrankung
- einer chronischen Herzkreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankung
- Diabetes oder einer anderen Stoffwechselerkrankung
- einer chronisch neurologischen Erkrankung, z. B. Multipler Sklerose
- einem geschwächten Immunsystem oder HIV
- Bewohner eines Alten- und Pflegeheims
- Personen, die aus beruflichen Gründen häufig Kontakt haben zu Menschen, z.B. medizinisches Personal, Lehrer,…
- Personen, die als mögliche Infektionsquellen für von Ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können
- Personen, die Kontakt zu Geflügel oder Wildvögeln haben