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HIV: die Diagnose verändert alles
Abbott: Therapiegebiet HIV/AIDS
Seit über 20 Jahren leistet Abbott bedeutende Beträge zur Bekämpfung von HIV/AIDS durch die Entwicklung innovativer, diagnostischer Tests und Arzneimittel. Die Proteasehemmer von Abbott sind etablierte und wichtige Medikamente in der Behandlung von HIV/AIDS. Durch die Entwicklung einer neuen Darreichungsform mit Hilfe der Meltrex-Formulierung konnten wir die Anzahl der täglich einzunehmenden Tabletten reduzieren und eine Unabhängigkeit der Medikamenteneinnahme von der Nahrungsaufnahme sicherstellen. Zusätzlich muss die neue Formulierung nicht mehr gekühlt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.hiv-und-aids.de

HIV: die Diagnose verändert alles

Weltweit leben rund 33 Millionen HIV-positive Menschen. In Deutschland sind knapp 65.000 Menschen infiziert; jedes Jahr kommen rund 3.000 hinzu. Die Krankheit ist eine Pandemie – sie tritt auf allen Kontinenten auf. Besonders viele Menschen sind in den Ländern des südlichen Afrikas (Sub-Sahara) erkrankt. Steigende Infektionszahlen werden aus Osteuropa und Asien berichtet. Neben Erforschung und Entwicklung effektiver Therapien muss daher weiter intensiv Prävention betrieben und über die Gefahren von HIV-Infektionen aufgeklärt werden.

Neue, wirksame Medikamente haben in den vergangenen Jahren bewirkt, dass die Diagnose „HIV positiv“ etwas von dem Schrecken einer tödlichen Infektion verloren hat. Betroffene können inzwischen viele Jahre lang nahezu beschwerdefrei leben. Dennoch verändert die Diagnose alles.

Fakten zur Behandlung

Wer sich mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) ansteckt, erleidet eine dramatische Schwächung des körpereigenen Immunsystems. Der Organismus wird zunehmend wehrlos gegenüber Krankheitserregern oder Tumoren, die er sonst problemlos bekämpfen könnte. Im Endstadium der HIV-Infektion entwickeln die Patienten das Krankheitsbild AIDS, das durch eine niedrige Anzahl bestimmter Abwehrzellen, das Auftreten von Infektionen oder bestimmten Krebsarten gekennzeichnet ist. Seit 1996 hat die Behandlung von HIV und AIDS große Fortschritte gemacht. Zwar lässt sich HIV nicht heilen, aber der Verlauf einer HIV-Infektion oder AIDS-Erkrankung lässt sich oft stark verzögern.

HIV-Medikamente verhindern die Vermehrung der HI-Viren im Blut. Bei erfolgreicher Therapie liegt die Viruslast (also die Menge an Viren pro Milliliter – ml – Blut) unter 50 Kopien/ml. Das heißt: Sie ist unter der Nachweisgrenze. Dies bedeutet allerdings nicht, dass keine Viren mehr vorhanden sind, virenfrei wird man durch die Therapie nicht. Wird die Virusvermehrung allerdings unterdrückt, werden auch weniger Helferzellen infiziert, das Immunsystem kann sich wieder erholen und nun auch wieder aus eigener Kraft Krankheitserreger bekämpfen.

Fakten zu Medikamenten

Mittlerweile stehen rund 30 Medikamente mit mehr als 20 verschiedenen Substanzen zur Behandlung der HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung zur Verfügung. Und es werden weitere Medikamente mit neuen Wirkansätzen erforscht. Ziel ist es unter anderem, Medikamente zu entwickeln, die weniger Nebenwirkungen haben und die Therapie vereinfachen.