Ernährung - Wichtige Nährstoffe zuführen
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei Therapien und zur Unterstützung im Genesungsprozess. Viele kranke und ältere Menschen müssen jedoch medizinisch ernährt werden. Ob auf Intensivstationen, bei der Therapiebegleitung oder im Pflegealltag: Wichtig ist, dass Patienten dann optimal mit hochwertiger Trink- oder Sondennahrung versorgt werden. Denn die richtige und ausreichende Ernährung ist entscheidend für das Wohlbefinden der Betroffenen.
Wann ist medizinische Ernährung nötig?
Grundsätzlich ist medizinische Ernährung dann notwendig, wenn ein Patient auf normale Weise nicht essen kann, will oder darf. Besonders alte und pflegebedürftige Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen und bei denen die Gefahr einer Mangelernährung besteht, sind häufig auf medizinische Ernährung angewiesen. Wichtige Indikationen, bei denen eine unterstützende Therapie mit medizinischer Ernährung sinnvoll ist, sind beispielsweise Demenz, Tumorerkrankungen, Dysphagie oder Wachkoma. Auch nach Operationen oder einem Schlaganfall helfen die Zusatznahrungen den Patienten, ihren Alltag wieder besser zu bewältigen. Die Patienten gewinnen wieder mehr an Lebenskraft und –qualität.
Was versteht man unter medizinischer Ernährung?
Die normale Ernährung eines Patienten sollte immer bevorzugt werden, ist dies jedoch nicht möglich, muss der Patient medizinisch ernährt werden. Die medizinische Ernährung unterscheidet parenterale und enterale Ernährung. Werden die flüssigen Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente und Wasser) per Infusion direkt in die Blutbahn verabreicht, spricht man von parenteraler Ernährung. Die enterale Ernährung ist die kompakte und mit allen wichtigen Nährstoffen angereicherte Flüssignahrung, welche durch eine Nasen- oder Magen-Darm-Sonde verabreicht wird. Grundsätzlich sollte die enterale der parenteralen Ernährung vorgezogen werden, denn bei der enteralen Ernährung wird die Funktionsfähigkeit des Magen-Darm-Traktes aufrechterhalten. Abbott Nutrition International bietet ausschließlich enterale Ernährung an.
Was ist das Besondere an enteraler Ernährung?
Die enterale Ernährung von Abbott kann zur ausschließlichen oder ergänzenden Ernährung eingesetzt werden und entspricht in ihrer Zusammensetzung größtenteils den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Mit unseren Produkten können Patienten ihren täglichen Bedarf an Energie sowie wichtigen Nährstoffen wie Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe decken. Die Bandbreite enteraler Ernährung ist dabei vielfältig und entsprechend der Therapie oder Darreichungsform angepasst, beispielsweise sind einzelne Produkte in Bezug auf die Energie und Nährstoffe auf speziellen Krankheitssituationen ausgerichtet. Enterale Ernährung sollte aber nicht nur nährstoff- und abwechslungsreich sein, sondern vor allem die Trinknahrung sollte auch gut schmecken.
Was ist Sondennahrung?
Viele Patienten können aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung nur über eine Ernährungssonde ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden. Je nach Nährstoffbedürfniss stehen normo- oder hochkalorische Sondennahrung sowie Spezialnahrung zur Auswahl. So ist beispielsweise der Mineralstoffgehalt in Sondennahrung für Dialysepatienten speziell an die Nierenerkrankung angepasst.
Was ist Trinknahrung?
Trinknahrung eignet sich dann, wenn feste Nahrung nicht mehr in ausreichender Menge zugeführt werden kann. Sie ist ausschließlich oder ergänzend einsetzbar und wird wie normale Nahrung über den Mund aufgenommen. Die vollständig bilanzierte Trinknahrung deckt den täglich notwendigen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie ist mit oder ohne Ballaststoffe erhältlich und dient somit der Energie- und Nährstoffanreicherung des täglichen Speiseplans. In der Regel werden Therapien von Patienten mit Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Eiweißmangel und Ballaststoffunverträglichkeit mit Trinknahrung begleitet.

