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Morbus Bechterew: hohe Dunkelziffer
Abbott: Therapiegebiet Morbus Bechterew
Wir haben bei Abbott in den letzten Jahren neue Erkenntnisse der Krankheitsentstehung bei Morbus Bechterew genutzt, um ein biotechnologisch hergestelltes Medikament, einen so genannten TNF-Blocker, zu entwickeln. Diese innovativen Therapieformen greifen gezielt am Tumornekrose-Faktor (TNF)-alpha, einem Schlüsselbotenstoff in der Krankheitsentstehung, an und sollen die Erkrankung langfristig kontrollieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.abbott-care.de

Morbus Bechterew: hohe Dunkelziffer

Wer Morbus Bechterew hat, ist oft kaum älter als 30 Jahre. Schmerzen und Funktionsstörungen schränken den Alltag ein. Und: Wer die Krankheit hat, kann sein ganzes Leben lang darunter leiden. Unplanbar kommen die Schübe. Mal scheint die Krankheit zum Stillstand gekommen zu sein, dann wieder brechen die Symptome hervor. Doch auch wenn Morbus Bechterew bislang noch nicht heilbar ist, können gezielte Bewegungstherapie und moderne Medikamente effektiv helfen.

Männer haben ein höheres Risiko, an der entzündlich-rheumatischen Erkrankung Morbus Bechterew zu erkranken als Frauen. In Deutschland leiden etwa 100.000 bis 150.000 Menschen an dieser Krankheit, das entspricht etwa 0,1 bis 0,2 Prozent der Bevölkerung. Allerdings geht man von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus (zirka ein Prozent der Bevölkerung), da die Diagnose wegen eines relativ milden oder untypischen Verlaufs oft schwierig ist und somit in vielen Fällen nie eindeutig gestellt wird. Erste Symptome zeigen sich in der Regel zwischen dem 15. bis 40. Lebensjahr.

Krankheitsbild

Morbus Bechterew, auch als Spondylitis ankylosans bezeichnet, gehört zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Er betrifft vor allem die Kreuz-Darmbein-Gelenke und die Wirbelsäule, aber auch andere Gelenke, Sehnenansätze, Bänder, die Haut, der Darm oder die Augen können angegriffen werden. Morbus Bechterew ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem irrtümlich gegen die eigenen Strukturen wendet, anstatt Eindringlinge wie Bakterien und Viren abzuwehren. Im Rahmen des fortschreitenden Entzündungsprozesses werden auf der einen Seite die Knochen und Knorpel zerstört und auf der anderen Seite Bindegewebe und Knorpel knöchern umgebaut, so dass es, wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt, zu einer zunehmenden Versteifung der Kreuz-Darmbein-Gelenke der Wirbelsäule kommt.

Symptome

Ursachen

Diagnose

Therapie