- Home
- Unternehmen
-
Mensch & Gesundheit
-
Therapiebereiche
- Bauchspeicheldrüse
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Fehlsichtigkeit
- Feigwarzen
- Fettstoffwechselstörungen
- Gefäßtherapie
- Grauer Star
- Grippeschutzimpfung
- Herzinfarkt
- HIV/AIDS
- Jugend-Rheuma
- Medizinische Ernährung
- Morbus Bechterew
- Morbus Crohn
- Nierenerkrankung
- Plaque-Psoriasis
- Psoriasis-Arthritis
- Regelblutungsstörungen
- Reizdarm
- Rheumatoide Arthritis
- RS-Virusinfektion
- Scheideninfektionen
- Schwindel
- Testosteronmangel
- Verstopfung
- Vitaminmangel
- Vollnarkose
- Wechseljahre
- Diagnostik
-
Therapiebereiche
- Forschung & Entwicklung
- Karriere
- Presse
Rheumatoide Arthritis: wirksam behandeln
An entzündlich rheumatischen Erkrankungen leiden in Deutschland 1,5 Millionen Menschen. Typisch sind reißende, ziehende Schmerzen an Gelenken, Knochen und Sehnen. Oft kommt es zu einer deutlichen Einschränkung der Bewegungsfähigkeit. „Rheuma“ ist jedoch kein einheitliches Krankheitsbild. Unter den Oberbegriff fallen rund 400 einzelne Beschwerden an den Bewegungsorganen. Die häufigste ist das entzündliche Gelenkleiden Rheumatoide Arthritis.
Weltweit sind zwischen 3,5 und 7 Millionen Menschen an Rheumatoider Arthritis erkrankt. In Deutschland schätzt man die Zahl auf 800.000: Frauen sind drei Mal häufiger betroffen als Männer. Erkranken können Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Am häufigsten tritt eine rheumatoide Arthritis zwischen dem dreißigsten und fünfzigsten Lebensjahr auf.
Krankheitsbild
Charakteristische Symptome sind steife, angeschwollene, schmerzende Gelenke, Müdigkeit und Erschöpfung. Während anfangs nur wenige Gelenke angegriffen sind, entzünden sich mit der Zeit oft viele große und kleine Körpergelenke. Es können auch Organe wie Lunge, Herz, Augen oder Haut betroffen sein. Die Krankheit verläuft in der Regel in Schüben von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Dazwischen lassen die Beschwerden nach. Genau das macht die Behandlung komplex, denn es handelt sich um eine lebenslange Erkrankung.
Ursachen
Wie es zu einer Rheumatoiden Arthritis kommt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es handelt sich offenbar um einen Autoimmunprozess, bei dem sich Zellen des Immunsystems gegen den eigenen Körper richten. Das heißt: Körpereigene Substanzen wie der Gelenkknorpel oder Sehnen werden von Zellen des eigenen Immunsystems angegriffen. An der zerstörerischen Entzündungsreaktion im Körper sind verschiedene Stoffe beteiligt, der Botenstoff Tumornekrosefaktor alpha spielt eine zentrale Rolle. Auch eine genetische Veranlagung für die Rheumatoide Arthritis wird vermutet.
Ihr persönliches Risiko für eine Rheumatoide Arthritis können Sie unterwww.rheuma-check.de online testen.
Diagnose
Je früher eine Rheumatoide Arthritis erkannt und behandelt wird, desto eher lassen sich Folgeschäden vermeiden. Wie aber lässt sich die Krankheit, die im Frühstadium keine eindeutigen Kennzeichen aufweist, feststellen? Sollten morgens etwa die Hand- und Fingergelenke länger als eine Stunde steif sein, und das über mindestens sechs Wochen, ist ein Facharztbesuch beim Rheumatologen unbedingt angeraten. Denn neben weiteren Symptomen wie Durchblutungsstörungen ist das ein typisches Zeichen in der Frühphase. Eine mögliche Erkrankung diagnostizieren Ärzte vor allem durch eine Analyse des bisherigen Krankheitsverlaufes (Anamnese), körperliche Untersuchung sowie die Blutuntersuchung.
Therapie
Steht die Diagnose fest, muss sofort eine wirksame antirheumatische Therapie eingeleitet werden. Da die Ursachen der Rheumatoiden Arthritis bisher noch unbekannt sind, kann die Erkrankung zwar nicht geheilt, aber gut behandelt werden. Die moderne Rheumabehandlung verknüpft verschiedene Methoden, so etwa die medikamentöse, physikalische, ergotherapeutische, orthopädische und psychologische Behandlung. Entscheidend ist die jeweils richtige Kombination. Für jeden Patienten sollte also eine Therapie maßgeschneidert werden.

