Abbott - Therapiegebiet Verstopfung
Ein wirksames und gut verträgliches Abführmittel für alle Altersgruppen haben wir entwickelt: Bifiteral®. Seine besondere Wirkweise hilft gezielt und unterstützt die Verdauung sich wieder schonend zu normalisieren. Denn das Präparat passiert unverdaut Magen und Dünndarm und wirkt direkt am Ort des Geschehens, also am Dickdarm. Hier wird das Präparat von Darmbakterien aufgespalten. Die Bruchstücke binden Wasser, vergrößern dadurch die Verdauungsprodukte und machen sie weich sowie gängig. Doch nicht nur die Darmbewegung im Dickdarm wird angeregt und so die Darmträgheit und Verstopfung beseitigt. Gleichzeitig hilft Bifiteral® mit die gestörte Darmflora und das gesunde Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken.
Auch Kinder, Schwangere, stillende Mütter und Diabetiker können das bewährte Präparat verwenden. Erhältlich ist Bifiteral® rezeptfrei in Apotheken.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Verstopfung: Sind Sie gefährdet?
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Verstopfung – unangenehm oder auch gefährlich
Unser Darm sorgt dafür, dass unverdauliche Nahrungsreste und auch giftige Substanzen den Körper wieder verlassen. Funktioniert die Verdauung nicht richtig, leidet der ganze Mensch und das Wohlbefinden ist stark beeinträchtigt. In den meisten Fällen ist die Verstopfung „nur“ eine funktionelle Störung und nicht Zeichen einer ernsthaften Erkrankung.
Wer einen unregelmäßigen Stuhlgang hat, ist nicht krank. Das heißt: Der Körper reagiert ggf. auf falsche Ernährung oder auch zu wenig Flüssigkeit mit einem trägen Darm. Von einer Verstopfung spricht man normalerweise erst dann, wenn in der Woche weniger als drei Darmleerungen erfolgen. Häufig ist der Stuhl dann hart, das Ausscheiden ist mühsam, man hat das Gefühl einer unvollständigen Entleerung. Betroffen sind hierzulande viele Menschen. Studien zufolge leiden zehn bis 20 Prozent der Erwachsenen regelmäßig an Verstopfung – zwei Drittel davon sind Frauen. Besonders häufig haben Schwangere und ältere Menschen Beschwerden mit der Stuhlentleerung.
Ursachen
Verschiedenste Faktoren können Verstopfung hervorrufen. Recht häufig steckt eine ungesunde Lebensweise dahinter. Wer sich nicht ausreichend bewegt, zu wenig trinkt, bei Stress regelmäßig den Stuhlgang unterdrückt oder auch zu viel ballaststoffarme Kost verzehrt, hat ein Risiko. Ursache können auch Stoffwechselstörungen, ein schlechter Elektrolythaushalt mit Kaliummangel oder Kalziumüberschuss sowie das sogenannte Reizdarm-Syndrom sein – durch Krämpfe im Darm verlangsamt sich dann die Bewegung des Organs. Probleme beim Stuhlgang kann zudem haben, wer unter einer organischen Darmkrankheit leidet wie Ausstülpungen, Polypen, einem Abszess, Morbus Crohn und Darmkrebs. Bei Diabetes oder Parkinson, also Stoffwechsel- und Nervenkrankheiten, ist Verstopfung ebenso typisch; das gilt auch für Hormonstörungen – zum Beispiel einer Unterfunktion der Schilddrüse. Darüber hinaus kann Verstopfung auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein. Das gilt etwa für starke Schmerzmittel, Eisenpräparate sowie Mittel gegen Depressionen.
Ursache Schwangerschaft
Verstopfung kennt fast jede Schwangere. Ein Grund ist das Hormon Progesteron, das werdende Mütter verstärkt produzieren; es setzt die Muskelspannung im Darm herab. Die gesteigerte Hormonkonzentration während der Schwangerschaft sorgt zudem dafür, dass Nahrung langsamer verdaut wird. Tatsächlich gehört die Verstopfung zu den häufigsten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt bei werdenden Müttern – Studien haben ergeben, dass bis zu 50 Prozent aller Schwangeren darunter leiden. Bei Beschwerden hilft häufig schon regelmäßige Bewegung und viel Flüssigkeit. Ist die Verstopfung damit nicht zu lindern, kann das für Schwangere und Stillende zugelassene Abführmittel Bifiteral® helfen.
Krankheitsbild
Wer weniger als drei Mal in der Woche seinen Darm entleert, leidet in der Regel an Verstopfung. Typisch für das Krankheitsbild ist ein ständiges Völle- oder Blockadegefühl des Enddarms. Bei Verstopfung kann der Darm häufig nur durch starkes Pressen entleert werden, was schmerzhaft ist. Oft kommen trotz großer Anstrengung nur kleine Mengen Exkremente. Es handelt sich hierbei meist „nur“ um eine funktionelle Störung (akut Verstopfung), die selbst behandelt werden kann. Ein Arzt sollte auf jeden Fall aufgesucht werden, wenn die Verstopfung mit starken Beschwerden oder Schmerzen im Bauch oder am After einhergeht, wenn beim Stuhlgang Schleim oder Blut beobachtet wird oder wenn die Verstopfung schon über Wochen bzw. Monate besteht.
Diagnose
Bevor der Arzt besucht wird, bringt eine erste Selbstdiagnose Klarheit. Dabei hinterfragt man die Häufigkeit des Stuhlgangs, die Flüssigkeitszunahme, die Nutzung von Medikamenten, Termindruck im Beruf oder auch Essens- und Bewegungsgewohnheiten. Scheiden diese Faktoren als Ursache für die Verdauungsstörung aus, kann die Verstopfung auch durch verschiedene Darmerkrankungen, durch Stoffwechselstörungen oder neurologische Erkrankungen bedingt sein und man sollte zum Arzt gehen. Er wird den Patienten befragen und untersuchen sowie eventuell eine Blut- und Stuhlprobe nehmen. Ergibt die Untersuchung keinen Befund, können Darmspiegelung, Ultraschall oder Röntgen klären, ob eine Entzündung oder eine krankhafte Veränderung des Enddarms die Leiden hervorruft.
Therapie
Leidet man häufiger unter Darmträgheit, sind neue, veränderte Lebensgewohnheiten empfehlenswert. Dazu gehört viel trinken und ausreichend Bewegung. Zudem sollte auf die Ernährung geachtet werden. Es gilt, ballaststoffreiche Nahrung wie Vollkornbrot, Müsli mit Nüssen, Leinsamen oder Möhren häufiger zu genießen. Stopfende Lebensmittel wie Schokolade, Weißbrot und Bananen sollten dagegen nur selten auf dem Speiseplan stehen. Im akuten Fall einer Verstopfung ist der Einsatz eines Abführmittels ratsam. Abführmittel aus der Apotheke helfen rasch und gezielt die gewünschte Erleichterung zu bekommen und das Problem zu lösen. Bei der Auswahl von Abführmitteln sollte darauf geachtet werden, dass sie exzellent, nicht drastisch und nur im Dickdarm wirken, gut verträglich sind sowie für die Patientengruppe auch zugelassen sind.