Gruppenbild der Preisträger 2010
Abbott würdigt besondere Verdienste und Engagement
Wir unterstützen medizinische Forschung und vorbildliche Ideen mit verschiedenen Auszeichnungen. So fördern wir Mut und Kreativität.
RheumaPreis – Aktiv mit Rheuma am Arbeitsplatz
Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den RheumaPreis 2011.
1,5 Millionen Menschen in Deutschland haben eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, darunter viele im erwerbsfähigen Alter. Doch noch immer scheiden rund 20 Prozent von ihnen innerhalb der ersten drei Jahre nach Erkrankungsbeginn aus dem Arbeitsleben aus.
Dabei sind es oft „Kleinigkeiten“, die über einen Verbleib im Job entscheiden. Wie etwa die rheumagerechte Ausstattung eines Büros. Um solche Maßnahmen zu würdigen sowie anderen Menschen Mut zu machen und zum Nachahmen anzuregen, initiierte Abbott gemeinsam mit mehreren Partnern im Jahr 2009 den RheumaPreis. Berufstätig trotz Rheuma – die Preisträger der letzten beiden Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass das möglich ist.
Ab sofort beginnt die Bewerbungsfrist für die dritte Ausschreibung der mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise. Bewerben können sich Berufstätige mit entzündlichem Rheuma als auch Teams, Freiberufler und Menschen, die sich um Haushalt und Kinder kümmern. Eine unabhängige Jury aus Mitgliedern der RheumaPreis-Partner entscheidet über die Auszeichnungen. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.RheumaPreis.de.
Ausbildungsstipendium: Leben und Lernen mit Morbus Crohn
Anna Katharina Petersen, René Leutgeb und Hannah Davina Küßner erhalten ein Ausbildungsstipendium von der Stiftung Darmerkrankungen. Sie sind drei von insgesamt zwölf jungen Menschen mit Morbus Crohn, die in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt werden. Das Gesundheitsunternehmen Abbott stellt dafür insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.
Quelle: Stiftung Darmerkrankungen / Abbott Deutschland
Wie wichtig das Thema Aus- und Weiterbildung für junge Menschen mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn ist, zeigte die hohe Zahl der Bewerbungen um die Ausbildungsstipendien der Stiftung Darmerkrankungen. Zwölf von mehr als 250 Patienten konnten das Stiftungs-Kuratorium mit ihren außergewöhnlichen Berufsplänen und viel Enthusiasmus überzeugen und werden ein Jahr lang jeweils mit bis zu 10.000 Euro gefördert.
Anna Katharina Petersen ist eine der Stipendiaten: Die junge Hamburgerin lebt seit ihrem neunten Lebensjahr mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung: „Wichtig für mich ist: Ich leide nicht an Morbus Crohn, sondern ich lebe mit Morbus Crohn.“ Aus ihrem Talent für Illustrationen heraus möchte sie später als Kommunikationsdesignerin arbeiten und plant ein Studium an einer Design-Hochschule. Das Stipendium ist für sie eine große Hilfe, da Menschen mit Morbus Crohn häufig durch die Raster von Behördenvorgaben wie BAföG oder Befreiung von Gebühren fallen, weil die Krankheit und ihre Folgeerscheinungen wenig bekannt sind.
Ein anderes Beispiel ist der Österreicher René Leutgeb. Nach seiner Lehre zum Produktionstechniker konnte er den Beruf nicht ausüben, da der ständige Schichtwechsel Schübe auslöste. Er machte eine Ausbildung zum Kommunikationstechniker und möchte sich nun weiter spezialisieren. „Ich weiß, dass ich bei Arbeitgebern umso mehr punkten kann, je höhere Qualifikationen ich vorweise. Dann tritt für sie auch meine Erkrankung in den Hintergrund“, stellt er sachlich fest. Mit dem Fördergeld möchte er ein Jahr lang IT-Kurse belegen und anschließend neu durchstarten.
Am 8. Oktober 2010 wurden die Ausbildungsstipendien in Hamburg vergeben. Das Gesundheitsunternehmen Abbott unterstützt das Stipendienprogramm mit insgesamt 100.000 Euro. Die Stipendien sollen es jungen Menschen ermöglichen, auch mit der Erkrankung ihre berufliche Zukunft nach ihren Wünschen zu gestalten.
Preise für innovative Forschung
Als Gesundheitsunternehmen betrachtet Abbott innovative Forschung als wichtigen Faktor für den notwendigen Fortschritt in der Gesundheitsversorgung. Daher investiert Abbott nicht nur in eigene F&E-Projekte, sondern unterstützt und zeichnet Pioniere in der klinischen Forschung aus.
Dr. Ernst Wiethoff - Preis
Frau Dr. Elena Neumann erhält den Dr. Ernst Wiethoff-Preis 2010
Seit 2003 verleiht Abbott jedes Jahr den „Dr. Ernst Wiethoff-Preis“ für wegweisende klinische Forschung. Der Preis richtet sich speziell an junge Wissenschaftler bis zum Alter von 38 Jahren, die innovative Originalarbeiten verfasst haben.
Für die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro verbunden ist, können sich Forscher mit Arbeiten in den Disziplinen Innere Medizin, Anästhesie und Intensivmedizin, Dermatologie, Gastroenterologie, Infektiologie, Pädiatrie und Rheumatologie bewerben. Auch Arbeiten aus benachbarten Gebieten, die diese Fachrichtungen berühren, sind zugelassen. Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch ein unabhängiges Expertengremium aus allen Bereichen der Medizin. Die Auszeichnung geht zurück auf den langjährigen, ehemaligen Medizinischen Direktor von Abbott Deutschland in Wiesbaden, Dr. med. Ernst Otto Wiethoff.
Den Ernst Wiethoff-Preis 2010 erhielt Frau Dr. Elena Neumann für ihre aktuelle Forschung zu der Frage, wie sich bei der rheumatoiden Arthritis (RA) zunächst auf ein Gelenk begrenzte Schädigungen auf weitere Gelenke ausbreiten können. Zusammen mit ihren Mitarbeitern an der Justus-Liebig-Universität Gießen untersuchte sie hierzu die Rolle bestimmter aggressiver Bindegewebszellen, die bei RA Knochen und Gelenkknorpel zerstören. Dabei gelang ihnen erstmals der Nachweis, dass diese Zellen, so genannte synovialen Fibroblasten, über die Blutbahn zu anderen Gelenken wandern und diese ebenfalls angreifen können. Sollte es künftig gelingen, den Übertritt dieser Zellen ins Blut zu stoppen, könnten sich hieraus neue Therapiemöglichkeiten ergeben.
Dieses Jahr verlieh Abbott den Dr. Ernst Wiethoff-Preis zum achten Mal in Folge. In diesem Jahr hatten sich 27 Wissenschaftler aus ganz Deutschland um den Preis beworben.
Bewerbungen für den „Dr. Ernst Wiethoff-Preis 2012“ sind mit Originalarbeit, Curriculum Vitae und Publikationsverzeichnis in einfacher Ausführung spätestens bis zum 31. Dezember 2011 an Abbott zu richten. Anschrift: Dr. med. Stefan Simianer, Medizinischer Direktor, Abbott GmbH & Co. KG, Max-Planck-Ring 2, 65205 Wiesbaden, Tel. 06122-581885
Forschungspreis Dermatologie
Seit 2011 verleiht Abbott den Forschungspreis Dermatologie. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird für hervorragende wissenschaftliche Forschungsarbeiten und innovative Forschungsideen zum Thema Psoriasis vergeben.
Übergabe des Forschungspreises
Die Preisträger in 2011 sind Dr. med Robert Saba und Dr. rer. Nat. Kerstin Wolk von der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Molekulare Immunpathologie“ der Berliner Charité. Ihre wegweisenden Forschungsergebnisse zur Rolle des Zytokins Interleukin-29 (IL-29) in der Psoriasis ermöglichen ein besseres Verständnis der Psoriasis-Pathogenese und erlauben es damit, neue Wege in der Forschung zu beschreiten.
Informationen zur Bewerbung für den Forschungspreis Dermatologie 2012 erhalten Sie bei: Simone Rubant, Senior Medical Manager Dermatology, Abbott Deutschland unter der Nummer 06122-58-1241 oder per e-mail: fy5m7UwYAG0P6.
Jan Brod-Preis
Dr. Alisia Sachse, Abbott Deutschland, und die diesjährige Jan Brod-Preisträgerin Frau Prof. Annette Melk, Medizinische Hochschule Hannover.
Bereits seit 1994 stiftet Abbott den mit 5.000 Euro dotierten Jan Brod-Preis. Die Auszeichnung würdigt herausragende, in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlichte Untersuchungen auf dem Gebiet der Kreislauf- und Nierenerkrankungen und wird jährlich durch die Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover e.V. verliehen.
Im letzten Jahr erhielt Frau Prof. Annette Melk den Jan Brod-Preis für ihre neuen Erkenntnisse zur Regenerationsfähigkeit älterer Nieren. Die Forscherin der Medizinischen Hochschule Hannover konnte nachweisen, dass Verkürzungen der Chromosomenenden (Telomere) in seneszenten, also „ruhenden“, Zellen dafür verantwortlich sind, dass Nieren älterer Menschen nach akuter Schädigung eine eingeschränkte Regenerationsfähigkeit aufweisen.
Die Bewerbungsfrist für den „Jan Brod-Preis 2011“ läuft noch bis zum 1. Juli. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie bei Frau Petra Linke, Forschungsdekanat der Medizinischen Hochschule Hannover unter der Telefonnummer 05 11 / 532 – 6023 oder per E-Mail: 2yN27lAvqLANo.

