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Pressemeldung
PRESSEINFORMATION

Globale Patientenumfrage „Psoriasis Uncovered“ unterstreicht die täglichen Herausforderungen im Leben mit Schuppenflechte

Gesundheitsunternehmen Abbott unterstützt Veranstaltungsreihe „Psoriasis-Gespräche“ für Menschen mit Schuppenflechte

Wiesbaden, 28. Oktober 2011 – Morgen, am 29. Oktober, ist Welt‑Psoriasistag. Dieser Tag wurde von der International Federation of Psoriasis Associations (IFPA) mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Erkrankung Psoriasis (Schuppenflechte) in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Um zur Aufklärung über Schuppenflechte beizutragen, unterstützte das Gesundheitsunternehmen Abbott die globale Umfrage Psoriasis Uncovered, die zum zweiten Mal durchgeführt wurde und über 5.000 Psoriasis-Patienten aus acht Ländern zu Wort kommen ließ. Ziel der Befragung ist es, die umfassenden Auswirkungen der Krankheit besser zu verstehen und auf dieser Basis Verbesserungsansätze für die Zukunft zu finden.

„Die Umfrage Psoriasis Uncovered bietet Einblicke in die umfassende Belastung, die ein Leben mit Schuppenflechte mit sich bringt“, sagt Dr. Stefan Simianer, Medical Director von Abbott Deutschland. „Man muss sich vor Augen führen, dass Psoriasis eine chronische Störung des Immunsystems ist, die man zwar auf der Haut sieht, aber die den Menschen sprichwörtlich auch unter die Haut geht – sie stellt oftmals eine große Beeinträchtigung der emotionalen Gesundheit dar und kann auch die Berufs- oder Partnerwahl erheblich zum Negativen beeinflussen.“

Die Umfrageergebnisse decken beispielsweise auf, dass 47 Prozent der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis stärker unter der Angst davor leiden, was ihre Mitmenschen über die Krankheit denken könnten, als unter den mit der Schuppenflechte verbundenen körperlichen Belastungen selbst – also unter den rötlichen, sich schuppenden und teilweise juckenden Hautveränderungen, aber auch den arthritischen Gelenkbeschwerden, die zusätzlich auftreten können. Neben verbesserten Behandlungs- und Pflegeoptionen wünschen sich daher viele Menschen mit Schuppenflechte mehr Unterstützung im Umgang mit der emotionalen Belastung durch ihre Erkrankung.

Die Auswirkungen der Psoriasis in Zahlen

Die Umfrageergebnisse zeigten, dass Menschen mit Schuppenflechte sich regelmäßig mit negativen Emotionen hinsichtlich des Selbstwertgefühls (62 %), Unbehagen bei der Intimität (40 %) und mit der Zeit zurückgehendem Selbstbewusstsein (50 %) konfrontiert sehen. Beinahe ein Drittel der Umfrageteilnehmer mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis gab an, dass die Wahrnehmung der Schuppenflechte durch Dritte eine wichtige Entscheidung in ihrem Leben beeinflusst habe – etwa die Wahl ihres Lebenspartners oder die Berufswahl. Neben der Entscheidung für ein bestimmtes Berufsbild wird auch die Arbeitsproduktivität gemindert. 28 Prozent der Befragten erklärten, dass es oft Tage gebe, an denen sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht produktiv arbeiten können. Dennoch äußerten 47 Prozent der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis, dass sie mit ihrer Therapie zufrieden seien – allerdings nahm etwa die Hälfte (51 %) nicht die Beratung eines Facharztes zur Behandlung ihrer Schuppenflechte in Anspruch.

Psoriasis-Gespräche informieren hautnah und lassen Patienten zu Wort kommen

Um Menschen mit Schuppenflechte auf dem Weg mit ihrer Erkrankung die Hand zu reichen, unterstützt das Gesundheitsunternehmen Abbott die Veranstaltungsreihe Psoriasis-Gespräche. Die moderierten Gesprächsrunden werden von Apotheken und Hautärzten organisiert und fanden seit 2010 bereits neun Mal in Deutschland statt: unter anderem in Hamburg, Duisburg, Gießen und Euskirchen. Bei den Psoriasis-Gesprächen erhalten Menschen mit Schuppenflechte und Interessierte Informationen, wie die entzündliche Erkrankung entsteht, welche Rolle Umweltfaktoren oder genetische Veranlagungen spielen und welche Therapieoptionen aktuell verfügbar sind. Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltungen bildet der Austausch über die psychischen und sozialen Auswirkungen, die eine Schuppenflechte oftmals auf den Alltag hat. 2011 sind fünf weitere Psoriasis-Gespräche geplant: in Chemnitz, Wolfenbüttel, Rudolstadt, Frankenthal und Goslar. Eine Übersicht der Veranstaltungen sowie die Termine finden Sie auf der Website www.psoriasis-gespraeche.de.

Über die Umfrage Psoriasis Uncovered von 2010

Bei Psoriasis Uncovered handelt es sich um eine multikulturelle, populationsbasierte Umfrage zu den psychologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen der Schuppenflechte. Ziel der Umfrage ist es, einen Einblick in den täglichen und lebenslangen Einfluss der Erkrankung auf den Alltag der Menschen mit Psoriasis zu erhalten. 2010 nahmen mehr als 5.000 Patienten aus acht Ländern (Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Irland, Mexiko, Portugal, Schweden und die Vereinigten Arabischen Emirate) an der Umfrage teil. Die Mehrheit der Teilnehmer war 35 Jahre oder älter (86 %), 54 Prozent der Befragten waren weiblich. Bei fast zwei Dritteln der Umfrageteilnehmer trat die Schuppenflechte vor dem 26. Lebensjahr auf. Die meisten Teilnehmer (60 %) gaben an, an einer mittelschweren bis schweren Psoriasis zu leiden; über ein Drittel beschrieb den eigenen Krankheitszustand als nicht stabil oder sich verschlechternd. Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind unter www.PsoriasisUncovered.com nachzulesen.

Über Psoriasis

Die Psoriasis oder Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche, bislang unheilbare Erkrankung, bei der eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine wichtige Rolle spielt. Die Erkrankung äußert sich durch gerötete und erhabene Hautareale, die sich schuppen und oftmals jucken. Mehr als 1,6 Millionen Menschen in Deutschland – Männer und Frauen gleichermaßen – leiden an dieser entzündlichen Erkrankung.1 Während man bisher davon ausging, dass Psoriasis eine reine Hautkrankheit ist, haben neue wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre gezeigt, dass diese Sichtweise überdacht werden muss. Denn etwa 20 Prozent aller Patienten, die mittelschwer bis schwer an einer Psoriasis leiden, erkranken ebenfalls an einer Arthritis, also einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke.2 Auch schwerwiegende Begleiterkrankungen wie Depressionen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit Psoriasis assoziiert.3 Durch innovative Therapieoptionen, die die Entzündungsreaktionen im Körper vermindern, können heute auch schwere Krankheitsverläufe gut behandelt werden.1

Literatur

1 Augustin M. JDDG 2008; 6:640
2 Radtke MA et al. JEADV 2009; 23(6):683-91
3 Boehncke WH et al. Hautarzt 2009; 60(2):116-21


Über Abbott

Abbott ist ein breit aufgestelltes, weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln und medizinischer Produkte einschließlich Ernährung, Medizintechnik und Diagnostika konzentriert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit nahezu 90.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte in mehr als 130 Ländern. In Deutschland ist Abbott mit mehr als 5.000 Mitarbeitern an seinem Hauptsitz in Wiesbaden sowie den Standorten in Ludwigshafen, Wetzlar, Rangendingen, Ettlingen, Hannover und Neustadt vertreten.

Mehr zu Abbott finden Sie im Internet unter www.abbott.de und www.abbott.com.


Weitere Informationen bei:

Anne Jensen
Telefon: 06122 - 58-3305
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